Barfuß laufen – die optimale Sommerübung

Verschiedene Untergründe stimulieren die Fußmuskulatur

 

Um Fehlbelastungen der Füße zu vermeiden, gibt es ein ganz einfaches Mittel: Barfuß laufen.

Wie:

Schuhe und Strümpfe aus, am besten draußen auf natürlichen Böden. Wechselnde Temperaturen, mal trockene, mal feuchte Untergründe stimulieren die Haut, regen die Durchblutung an und fordern die Muskulatur bei jedem Schritt – und zwar alle Muskeln des gesamten Bewegungsapparats. Dadurch werden auch die allgemeine Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, Körperhaltung und Koordination verbessert.

Wo und wann:

Vor jeder Haustür gibt es ausreichend Möglichkeiten, das Barfußlaufen zu üben. Am Waldrand, im Park, auf Feld und Flur. Das Gehen ohne Schuhe auf Rasen, Moos, Steinen oder Sand trainiert die Fußmuskulatur bestens. Belasten Sie den Fuß dabei abwechselnd nur auf den Fersen, dem Ballen oder den Außen- und Innenseiten.

Wer in seiner städtischen Umgebung keine geeigneten Bedingungen vorfindet, kann unter www.barfusspark.info feste Einrichtungen überall in Deutschland finden.

 

Basteltipp

Basteln Sie sich Ihren Barfußpark selbst, indem Sie mehrere Rechtecke mit ca. 5 cm Seitenhöhe (Tabletts, Kisten, Holzschalen o.ä.) hintereinander stellen, und mit wechselnden Belägen füllen. Eines mit Rindenmulch, eines mit den Blähtonkügelchen aus der Hydrokultur, eines mit Moos, mit Sand oder Kies, mit Tannenzapfen, Laub, Kastanien …. der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aneinandergereiht ergibt sich eine tolle Übungsstrecke ohne viel Aufwand. Auch für Kinder ein großer Spaß!