Gesünder arbeiten durch Einlagen und orthopädische Sicherheitsschuhe nach Maß

Einlagen, Zurichtungen und Einbauten für Sicherheitsschuhe

Die berufsgenossenschaftliche Regelung BGR 191 schreibt vor, dass orthopädische Einlagen nur in Verbindung mit einer gültigen Baumusterprüfung in Sicherheitsschuhe eingelegt werden dürfen. Daher dürfen Einlagenträger ihre „normalen“ Einlagen nicht für Sicherheitsschuhe verwenden, sondern benötigen spezielle Einlagen für die eine Baumusterprüfung vorliegt. Dasselbe gilt für Veränderungen und Einbauten in Sicherheitsschuhen (z.B. Schmetterlingsrollen, Ballenrollen, Mittelfußrollen, Pufferabsätze, Absatzerhöhungen usw.). All diese orthopädischen Elemente müssen ebenfalls baumustergeprüft sein.

Ihr Orthopädie-Schuhtechniker vor Ort kann Sie in allen Fällen von Veränderungen an Sicherheitsschuhen beraten. Um die Veränderungen vorzunehmen, bedarf es einer Verordnung eines Durchgangsarztes (BG) oder Arztes bei anderen Kostenträgern. Weiterhin benötigen Sie eine Notwendigkeitsbescheinigung Ihres Arbeitgebers, dass das Tragen von Sicherheitsschuhen an Ihrem Arbeitsplatz notwendig ist.

Maßgefertigte orthopädische Sicherheitsschuhe

Ein ähnlicher Ablauf ist bei maßgefertigten orthopädischen Sicherheitsschuhen einzuhalten.

Wer übernimmt die Kosten für solche Maßnahmen?

Kostenträger sind
– bei arbeitsunfallbedingten Schädigungen: die Berufsgenossenschaften
– zur Sicherung der beruflichen Tätigkeit: die Gesetzlichen Rentenversicherungen
– zur Wiederherstellung der beruflichen Teilhabe am Arbeitsleben: die Bundesagentur für Arbeit

Downloads:

Die benötigten Formulare für die Deutsche Rentenversicherung können Sie unter folgenden Links downloaden.

Mitteldeutsche Rentenversicherung

Baden Württemberg